Zeit ist reif für eine politische Antwort

startDie vergangenen 3 Monate haben gezeigt, dass sich Landesregierung und Opposition Sachsen-Anhalts taktisch bereits auf die Landtagswahlen 2016 einzustellen beginnen. Die Parteien beschwören die Einigkeit, gründen neue Plattformen, um die Machtbasis zu verbreitern, politische Konturen zu verwässern und lassen sich dabei sämtliche Optionen für eine spätere Koalition offen.

Machtpolitik zum Nachteil des Landes Sachsen-Anhalt

Die Folge ist, dass ganz wichtige Themen für die Zukunft unseres Bundeslandes unter den Tisch gekehrt werden. Es geht dabei um Strukturpolitik, um vernetzte Entwicklungsszenarien, in welche die Ministerien übergreifend eingebunden sein müssten. Vor allem fehlt jedoch der harte Streit, die Auseinandersetzung um die Rechtmäßigkeit verschiedenster Verordnungen und Erlasse. Keine Krähe hackt der Anderen ein Auge aus. Dies führt dazu, dass Landespolitik derzeit für viele engagierte und interessierte Menschen nicht mehr nachvollziehbar ist. Dieser Verdruss hat inzwischen auch viele Regional-Politiker erfasst.

Bewegung in das Parteiengefüge! Gründung einer neuen Kraft.

Der Moment ist günstig, die Voraussetzungen scheinen optimal. Macht es nicht Sinn, auf das Getändel in Magdeburg eine politische Antwort zu geben? Eine Gruppierung, welche sich thematisch zu den wesentlichen Herausforderungen unseres Landes positioniert und dann bis Ende Januar entscheidet, ob sie mit diesen Inhalten als eigene Partei oder – untergebracht in einer anderen Partei – zu den Landtagswahlen 2016 antritt?

Finden wir 50 Interessenten und Fachleute aus allen Themenbereichen?

Lust statt Frust, liefern statt lafern, und das mit einem klaren Anspruch: Unser Programm ist zukunftsfähig, finanzpolitisch zu verantworten und um dieses umzusetzen, brauchen wir 2016 mindestens 35% der Wählerstimmen. Das klingt vermessen, ist jedoch die zwingende Logik aus der gegenwärtigen Situation. Ja, wenn wir gleich bei vermessenen Wünschen sind: Gelingt es uns, für ein sauber ausgearbeitetes Grundsatzprogramm bei 2 Mio Einwohnern in Sachsen-Anhalt mindestens 20 000 Mitglieder anzuwerben? Dies wäre zweifellos das Fundament , für das, was wir politische Antwort nennen.

Start bei beinahe Null – Vorgehen

Projekt 2016/PerspektiveLSA hat zu den meisten Kernthemen Leitsätze formuliert. Diese gilt es, in Feinarbeit darzustellen, konkrete Handlungsfelder aufzuzeigen,

  • Interessierte melden sich per Mail und füllen den Fragebogen aus. Letzterer ist besonders wichtig, da sich daraus die thematische Gewichtung, Zusammensetzung des Kompetenzteams ablesen lässt, Lücken sichtbar werden.

  • Nach Anmeldung erfolgt Freischaltung unseres Projektlabors mit den einzelnen Themen. Hier können wir bereits mit unserer Arbeit beginnen.

  • In der 3. oder 4. Januarwoche findet ein Intensiv-Wochenende (oder zwei einzelne Arbeitstage) statt, an welchem wir uns erstmals persönlich kennenlernen und die erarbeiteten Inhalte auf den Prüfstand stellen. An diesem Wochenende würde auch das weitere Vorgehen eingehend diskutiert und nach Möglichkeit beschlossen.

Transparentes Vorgehen gegenüber allen Beteiligten
  • Projekt 2016 hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich politisch Interessierte überhaupt zusammenfinden.

  • Das Kompetenz-Team stellt die differenzierten inhaltlichen Aussagen zusammen, woraus ein mögliches Grundsatz-/Wahlprogramm entstehen würde.

  • Dieses kann in Form einer neu zu gründenden Partei verfolgt werden. Eventuell erweist sich sogar ein Zusammengehen mit bestehenden Parteien als sinnvoller, das muss im Kompetenzteam entschieden werden.

Ein solches Projekt lebt von und mit den Menschen, welche bereit sind, sich zu engagieren. Machen Sie mit!

Für alle LeserInnen. Wir laden Sie ein, an dieser Umfrage mitzumachen: Hier geht es weiter. 

Links:  

perspektiveLSA: http://perspektive-lsa.de/

Facebook: https://www.facebook.com/PerspektiveLSA?fref=ts  (liken und immer informiert sein, dankbar sind wir auch, wenn Sie diesen Link weiter teilen.)

Projekt2016: http://projekt2016lsa.forumo.de/

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