Starke Leistung – wie die Landesregierung in Sachsen Anhalt eigene Vorgaben aushebelt

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Es brodelt in Sachsen Anhalt – und die lauten Rufe aus der Bevölkerung kann auch ein „chillender“ Landtag nicht überhören. Es geht wieder einmal um die Bildung im Land und wenn man so will, auch um die (UN)Bildung derjenigen, die das bildungspolitische Chaos gegenwärtig zu vertreten haben. Während sich die Landesregierung anscheinend noch im Sommerloch wägt, regen sich in den ländlichen Gebieten zum Ende der Sommerferien erneute Proteste gegen STARK III und die damit einhergehenden Planungsunsicherheiten und Schulschließungen.

 

Die Verantwortlichen in den Gemeinden scheinen sich der schwerwiegenden Folgen falscher Planungen aufgrund von Stark III noch gar nicht richtig bewusst zu werden, da verkündet bereits die erste Kleinstadt in Sachsen Anhalt, dass sie auch aufgrund von Zahlungsverpflichtungen im Rahmen der STARK III Sanierung die Kreisabgabe nicht pünktlich zahlen kann. Neben finanziellen Belastungen werden die Entscheidungsträger in den Gemeinden, so sie sich für STARK III, wie geplant einsetzen, in Zukunft aber auch mit dem Zorn der Eltern zu kämpfen haben. Denn die undurchdachten Vorgaben der Landesregierung zur Nutzung von Fördermitteln im Rahmen von STARK III führen dazu, dass in den einzelnen Gebieten weitaus mehr Schulen geschlossen werden müssen, als es durch die Verordnung SEPL-VO2014 unter Umständen nötigt wäre. Mittlerweile haben sich zahlreiche Protestinitiativen zusammengeschlossen und fordern eine komplette Neugestaltung der Schulplanung. Die nächsten Demos werden bereits zum Ende der Sommerferien starten.

 

 

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