Offener Brief

Liebe Freunde und Mitstreiter,

auch uns haben die letzten Tage sehr bewegt. Der Terror ist in unserer Mitte angekommen. Hautnah mussten wir erleben, wie Menschen aus ihrem Leben gerissen werden, um Angst und Hass unter uns zu verbreiten. Fassungslos sehen wir zu, wie man versucht, uns jeden Tag ein bisschen mehr von unserer Freiheit zu stehlen – von der Freiheit unbeschwert zu lachen, zu singen und zu feiern, aber auch unbeschwert zu sagen und zu tun, was wir für richtig halten.

Deshalb dürfen wir uns nicht einschüchtern und unsere Freiheit nehmen lassen!

Verbrechen, wie der feige Anschlag in Berlin, dürfen nicht zum Anlass dafür werden, dass wir unseren Regierungen immer mehr Macht in die Hände geben. Denn eine solche Macht kann sich eines Tages gegen uns richten.

Mauern und Betonbarrieren, die unter dem Ruf nach innerer und äußerer Sicherheit errichtet werden, sind es, die auch uns einschränken. Maschinengewehre kennen nicht den Unterschied zwischen Gut und Böse und können sich gegen jeden richten, ebenso wie Abhörgesetze, Gesetze gegen vermeintliche Fakenews, Notstandsmaßnahmen und -gesetze. Sie alle bergen eine hohe Gefahr. Der Feind kannst morgen schon DU sein.

Wir werden den gegenwärtigen Zustand der Welt nicht ändern, indem wir Grenzen bauen und zusehen, wie man auch UNSERE Freiheit einschränkt. Keine Waffe der Welt wird den Frieden schaffen, den wir brauchen, damit Millionen von Menschen in ihre Heimat zurückkehren können.

Auch Beifall und Blumensträuße dürften in den Augen der aus den Kriegsgebieten Vertriebenen eher wie ein Schlag ins Gesicht anmuten. Dürfen sie doch nun endlich hier Almosen empfangen. Wir, die Gönner zerstören derweil weiter ihr Land indem wir von westlichen Allianzen finanzierte Terrorgruppe dort unbeschadet toben lassen. Was für ein Hohn, was für eine Doppelmoral!

Es ist Zeit, den Terror zu bekämpfen! Nicht mit Liebe, nicht mit Predigten! Aber auch nicht mit Grenzen und Waffen! Sondern mit der Schaffung von Frieden, der dem Terror seine Grundlage entzieht. Akzeptieren wir Andersdenkende! Hören wir endlich auf, jedem unsere Werte aufzuzwängen! Die Welt gehört allen Menschen, aber uns gehört nicht die ganze Welt!

Stellen wir uns gemeinsam auf gegen Waffenhandel, politische Intrigen und die Finanzierung von Krieg und Terror im Namen des einzigen Gottes, den die westliche Welt wirklich kennt, dem Gott des Geldes und der Macht! Lassen wir uns nicht weiter belügen! Wir brauchen nicht mehr Zwänge, sondern mehr Freiheit auf der ganzen Welt!

Und deshalb lassen Sie uns in diesem Jahr ein besonders fröhliches Weihnachtfest feiern – laut und bunt, mit singenden Menschen im Glanz tausender Friedenslichter!

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