Die Affäre des André Schröder

“Gefickt eingeschädelt” vom Herrn Güssau würde man mit einem Augenzwinkern vielleicht meinen. War er es doch, der mit einem wohlüberlegten Post direkt in die WhatsApp-Gruppe der CDU dafür sorgte, dass aus der Affäre unseres Sparsamkeitsministers eine Affäre wurde.

Über den Wolken kann Verschwendung so grenzenlos sein – möchte man meinen.

Die wirkliche Affäre aber offenbart sich gegenwärtig anscheinend erst hinter der Affäre. Was als gemütliche Reise zu zweit über den Wolken begann und als Steuerverschwendung in die Medien geriet, vermittelt sicher nicht nur Verschwörungstheoretikern den Beigeschmack einer Schmuddelgeschichte. Mittlerweile nämlich wurde bekannt, dass die vermeintliche Reisebegleitung des Finanzministers Schröders, seine Büroleiterin, ihren Posten verlor.

Als Außenstehender kann man da zu Recht verwundert sein. Wird hier etwa wieder einmal eine Affäre aus der Welt geschafft, indem man die Affäre verschwinden lässt?

Jedenfalls dürfte sich die Beamtin, wie sie in den Medien namenlos benannt wird, wenigstens in guter Gesellschaft befinden, vielleicht sogar mit so mancher verstoßener Berühmtheit, wie die einstige Praktikantin Bill Clintons.

Gemunkelt wird so manches im Magdeburger Landtag, Sicher ist, die einstige Büroleiterin wird weiterhin Verwendung im Landtag finden. Klingt ein wenig, als würde man einen alten Abtreter wieder aufwerten, der bestimmt auch noch an anderer Stelle als Stolperfalle dienen könnte.

Auch der Neid dürfte in der Causa Schröder Rolle spielen. Ob unser Schummel-Hardy  nun aber ihn, um seine schöne Begleiterin beneidet, oder die ehemalige Büroleiterin um ihren privilegierten Mitarbeiterparkplatz, ließ sich aus den offiziellen bisherigen Quellen nicht entnehmen.

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